Aufgabe vollständig gelöst
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Eine Linse mit 10¹² Sonnenmassen auf halbem Weg zu einer 1000 Mpc entfernten Quelle 6 Schritte
Eine Linse mit 10¹² Sonnenmassen auf halber Strecke zu einer 1000 Mpc entfernten Quelle. Bestimmen Sie den Einstein-Radius und danach, was den Gravitationslinseneffekt den Aufwand wert macht.
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Eine einzige Formel, und die Geometrie liegt vollständig in der Entfernungskombination. Beachten Sie, dass es nicht auf die Entfernung zur Linse oder zur Quelle ankommt, sondern auf das Verhältnis DLS/(DLDS) — eine Linse auf halber Strecke ist weit mehr wert als eine direkt vor der Quelle.
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Betrachten wir zuerst den Massenfaktor. 10¹² Sonnenmassen entsprechen einer Galaxie, und 4GM/c² ist eine Länge von etwa sechs Billiarden Metern — was enorm klingt und etwa ein halbes Lichtjahr ist.
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Der Entfernungsfaktor ist eine reziproke Länge, und mit diesen drei Entfernungen reduziert er sich auf genau eins durch 1000 Mpc.
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Multiplizieren, die Quadratwurzel ziehen und umrechnen. Ein Radiant entspricht 206.265 Bogensekunden, was dieselbe Konstante ist, die das Parsec definiert.
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Die Multiplikation des Winkels mit der Linsenentfernung ergibt den physikalischen Radius des Rings an der Linse — den Bereich der Galaxie, dessen Masse die Ablenkung bewirkt.
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Lösen Sie dieselbe Gleichung schließlich umgekehrt auf.
Antwort
2,854 Bogensekunden, und der eigentliche Gewinn liegt in der letzten Zeile: Man kann sie umkehren. Nach M umgestellt verwandelt dieselbe Gleichung einen gemessenen Winkel und zwei Entfernungen in eine Masse — und sie fragt nie danach, woraus die Masse besteht. Es muss kein Licht von ihr ausgehen, keine Umlaufbahn zeitlich bestimmt werden, keine Annahme über Temperatur oder Ionisation geht ein. Deshalb ist der Linseneffekt das Instrument der Wahl zum Wiegen von Objekten, die nicht leuchten: Massenkarten von Galaxienhaufen und die Messungen, die dunkle Materie zu einer Größe statt zu einem Adjektiv machten. Die Abbildung zeigt die andere Hälfte der Antwort. Zwei Strahlen gehen von der Quelle aus, verlaufen auf gegenüberliegenden Seiten der Linse und kommen gemeinsam an; dreht man das gesamte Diagramm um die gestrichelte Achse, wird aus dem Bildpaar ein Ring.
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Quellen (4)
- The dark-matter and baryon fractions quoted in the first block: N. Aghanim et al. (Planck Collaboration), "Planck 2018 results. VI. Cosmological parameters." Astronomy & Astrophysics 641, A6, 2020.
- The first complete Einstein ring — imaged in the infrared, not in visible light: L. J. King, N. J. Jackson, R. D. Blandford et al., "A complete infrared Einstein ring in the gravitational lens system B1938+666." Monthly Notices of the Royal Astronomical Society 295, L41–L44, 1998.
- Strong lensing as a mass measurement, reviewed: T. Treu, "Strong Lensing by Galaxies." Annual Review of Astronomy and Astrophysics 48, 87–125, 2010.
- The deflection α = 4GM/(c²b) and the Einstein radius: P. Schneider, J. Ehlers and E. E. Falco, Gravitational Lenses, ch. 2 and 8. Springer, 1992. ISBN 978-3-540-66506-9.