Mondphasen-Rechner

Mondphase, Beleuchtung und Bahngeometrie nach Datum

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Die himmlische Geometrie der Mondphasen 🖖

Mondphasen werden nicht durch den Erdschatten verursacht, sondern durch den sich ändernden Winkel des Sonnenlichts, das vom Mond reflektiert wird, während er die Erde umkreist. Ein synodischer Monat dauert 29,53 Tage (länger als der siderische Monat mit 27,32 Tagen, da sich die Erde ebenfalls um die Sonne bewegt). Der von der Erde aus sichtbare beleuchtete Anteil der Mondoberfläche ist durch (1 + cos(θ))/2 gegeben, wobei θ der Elongationswinkel zwischen Mond und Sonne ist.

Das Mondalter am Himmel ablesen 🖖

Das "Mondalter" in diesem Werkzeug ist einfach die Zahl der Tage seit dem letzten Neumond, hoch bis etwa 29.5. Diese eine Zahl legt die Phase fest: ein junger Mond ist eine schmale Sichel, Tag 7 ist das erste Viertel, Tag ~15 der Vollmond. Auf der Nordhalbkugel ist ein zunehmender Mond auf seiner rechten Seite beleuchtet; auf der Südhalbkugel ist es umgekehrt - deshalb bietet das Werkzeug einen Halbkugel-Schalter.

Wir sehen 59% eines gebunden rotierenden Mondes 🖖

Der Mond wendet uns stets dieselbe Seite zu, weil seine Rotation und sein Umlauf an dieselbe Periode von 27.3 Tagen gekoppelt sind. Man würde erwarten, dass genau die Hälfte seiner Oberfläche für immer verborgen bleibt — doch im Lauf eines Monats scheint der Mond leicht zu nicken und zu schwanken, ein Effekt namens Libration, weil seine Bahn elliptisch und geneigt ist. Dieses Wackeln lässt uns um die Ränder spähen, sodass mit der Zeit etwa 59% der Mondoberfläche von der Erde aus sichtbar sind, nicht 50%.