Aufgabe vollständig gelöst
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Fluchtgeschwindigkeit, wenn die Hα-Linie von Wasserstoff bei 721,6 nm eintrifft 5 Schritte
Die Hα-Linie des Wasserstoffs verlässt eine Galaxie bei 656 nm und kommt bei 721,6 nm an. Bestimmen Sie die Fluchtgeschwindigkeit. Die naheliegende Formel weicht hier um etwa 1500 km/s ab, und bei höherer Rotverschiebung versagt sie völlig.
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Die Rotverschiebung ist als die relative Dehnung der Wellenlänge definiert, lässt sich also direkt aus den beiden Zahlen ablesen. z = 0,1: Das Licht kam 10% röter an, als es ausgetreten ist.
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Die Formel, nach der fast jeder greift, lautet v = cz, übernommen vom Doppler-Effekt bei niedrigen Geschwindigkeiten. Sie liefert 29 979 km/s, ein Zehntel der Lichtgeschwindigkeit.
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Aber ein Zehntel der Lichtgeschwindigkeit ist keine niedrige Geschwindigkeit. Die relativistische Doppler-Beziehung verknüpft 1 + z mit der Quadratwurzel aus (1 + β)/(1 − β); das Auflösen nach β erfordert eine Zeile Algebra und ergibt 0,09502 statt 0,1.
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Das sind 28 487 km/s. Der naive Wert übertreibt um 5,2% — etwa 1500 km/s, was größer ist als die Geschwindigkeitsunterschiede, über die Astronomen gewohnheitsmäßig diskutieren.
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Erhöht man z auf 1, wird die Diskrepanz mehr als bloß eine Korrektur. v = cz liefert exakt c; die relativistische Formel liefert drei Fünftel davon.
Antwort
Das Werkzeug gibt 721,6 nm, 28 487 km/s und 9,50% von c aus, mit einem Skalenfaktor von 0,9091 — das Universum hatte 91% seiner heutigen Größe, als dieses Licht ausgesandt wurde. Die Kernaussage aus Schritt 5 lautet: Bei z = 1 liefert die Abkürzung exakt Lichtgeschwindigkeit, während das Ergebnis 0,600c beträgt. Klicken Sie auf die Deep-Field-Voreinstellung und überprüfen Sie es. Galaxien sind bei z = 7 und darüber hinaus katalogisiert, wo cz Ihnen die siebenfache Lichtgeschwindigkeit liefern würde — was kein Paradoxon der Relativitätstheorie ist, sondern eine Formel, die weit außerhalb des Bereichs angewendet wird, für den sie abgeleitet wurde.
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Quellen (2)
- The distinction between the three horizons the first block separates: T. M. Davis and C. H. Lineweaver, "Expanding Confusion: Common Misconceptions of Cosmological Horizons and the Superluminal Expansion of the Universe." Publications of the Astronomical Society of Australia 21(1), 97–109, 2004.
- The H₀ value the Hubble radius is computed from: N. Aghanim et al. (Planck Collaboration), "Planck 2018 results. VI. Cosmological parameters." Astronomy & Astrophysics 641, A6, 2020.