Aufgabe vollständig gelöst
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Tisserand-Parameter für ein Objekt in Bezug auf Jupiter 5 Schritte
Ein Objekt mit a = 3,3 AU, e = 0,5, i = 12° hat bezüglich Jupiter einen Tisserand-Parameter von 2,926. Berechnen Sie dies und finden Sie anschließend heraus, warum der Wert 3 die entscheidende Zahl ist.
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Der Parameter kombiniert drei Bahnelemente zu einer einzigen Größe, die bei einer Begegnung mit Jupiter nahezu unverändert bleibt — was sie so nützlich macht, da eine Begegnung a, e und i jeweils stark verändert.
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Der erste Term ist das Verhältnis der großen Halbachse Jupiters zu der des Objekts und liefert hier den größeren Beitrag.
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Der zweite benötigt den Bahnfaktor, der die Exzentrizität über eine Quadratwurzel und anschließend die Inklination über einen Kosinus einbezieht.
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Zusammen ergeben sie 2,926.
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Der Schwellenwert ergibt sich, wenn man Jupiters eigene Bahn in die Formel einsetzt: a = ap, e = 0, i = 0 ergibt exakt 1 + 2 = 3. Die 3 ist also keine Konvention, sondern das, was der Ausdruck für ein Objekt auf Jupiters Bahn liefert.
Antwort
Das Werkzeug gibt 1,5770, 0,6896, 1,3491 und einen Tisserand-Parameter von 2,9261 aus. Ein Wert unter 3 bedeutet, dass die Bahn die Jupiterbahn kreuzen und durch ihn gestreut werden kann, was die übliche Trennlinie zwischen Kometen der Jupiter-Familie und Asteroiden darstellt — und diese ist besser als Zusammensetzung oder Erscheinungsbild, weil sie Begegnungen übersteht, die alles andere verändern. Das ist der eigentliche Grund für die Existenz dieser Größe: Sie bleibt nahezu erhalten und kennzeichnet somit die dynamische Familie eines Objekts anstelle seiner aktuellen Bahn. Selbst ein erloschener Komet, der seinen Schweif verloren hat, verrät sich hier.
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Quellen (3)
- The Öpik relation U² = 3 − T that makes 3 a physical boundary: G. B. Valsecchi, A. Milani, G. F. Gronchi and S. R. Chesley, "Resonant returns to close approaches: Analytical theory." Astronomy & Astrophysics 408(3), 1179–1196, 2003.
- The parameter used to sort short-period comet orbits: H. F. Levison and M. J. Duncan, "The Long-Term Dynamical Behavior of Short-Period Comets." Icarus 108(1), 18–36, 1994.
- The original close-encounter treatment: E. J. Öpik, Interplanetary Encounters: Close-Range Gravitational Interactions. Elsevier, 1976.