Aufgabe vollständig gelöst
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Eine 0,1 M Lösung einer schwachen Säure mit pK a 4,76 5 Schritte
Eine 0,1 M Lösung einer schwachen Säure mit pKa 4,76 hat einen pH-Wert von 2,88. Eine starke Säure derselben Konzentration hätte einen pH-Wert von 1,00. Ermitteln Sie, wo der Unterschied bleibt.
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Eine schwache Säure dissoziiert nicht vollständig. Die Gleichgewichtskonstante legt fest, wie weit die Dissoziation fortschreitet, und 10^−4,76 ist eine kleine Zahl, sodass sie nicht weit kommt.
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Stellt man das Gleichgewicht mit x für die Wasserstoffionenkonzentration auf, erhält man eine quadratische Gleichung. Die Standardnäherung besteht darin, x gegenüber der Anfangskonzentration zu vernachlässigen. Schritt 5 prüft, ob dies zulässig war.
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Die Wasserstoffionenkonzentration ist also das geometrische Mittel aus Ka und der Konzentration – die Quadratwurzel ist der Grund, warum der pH-Wert auf einer logarithmischen Skala genau auf der Hälfte zwischen beiden Werten liegt.
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Der negative Logarithmus ergibt 2,88.
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Nur 1,32 % der Säure sind ionisiert, was die Näherung rechtfertigt und die Frage beantwortet: Eine starke Säure bei 0,1 M liefert 0,1 M Wasserstoffionen und einen pH-Wert von 1,00, die schwache Säure liefert also 76-mal weniger.
Antwort
Das Werkzeug gibt pH 2,88, [H⁺] = 1,32 × 10⁻³ und ein Äquivalenzvolumen von 25,00 mL aus. Daraus folgen zwei Konsequenzen. Der pH-Wert liegt zwischen dem Wert der starken Säure und dem neutralen Wert, weil die Quadratwurzel den Exponenten halbiert – was die Formel pH = ½(pKa − log C) ausdrückt. Und das Äquivalenzvolumen hängt überhaupt nicht von der Säurestärke ab: Es wird allein durch die Stoffmenge bestimmt, sodass eine schwache und eine starke Säure bei gleicher Konzentration exakt dieselben 25 mL Base benötigen. Die Säurestärke verändert die Form der Kurve und wo der Sprung liegt, aber niemals, wo er endet. Stellt man das Volumen der Base auf die Hälfte des Äquivalenzvolumens ein, zeigt der pH-Wert 4,76 an – exakt den pKa-Wert.
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Quellen (3)
- The equation named in the first block: L. J. Henderson, "Concerning the relationship between the strength of acids and their capacity to preserve neutrality." American Journal of Physiology 21(2), 173–179, 1908.
- The 20:1 bicarbonate-to-CO₂ ratio and the pH it fixes: J. Feher, "Acid–Base Physiology I: The Bicarbonate Buffer System and Respiratory Compensation", in Quantitative Human Physiology, 929–941. Elsevier.
- Buffer range, titration curves and when the approximation fails: D. C. Harris, Quantitative Chemical Analysis, 9th ed., ch. 8–11. W. H. Freeman, 2015. ISBN 978-1-4641-3538-5.