Stargate-Adress-Mathewähler

Klicke Glyphen auf dem Wählfeld, um eine Adresse aufzubauen, dann drücke Wählen. Das Mathepanel zeigt, wie viele geordnete Adressen der 39-Symbol-Pool erzeugen kann.

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Warum Permutationen, keine Kombinationen? 🖖

Eine Stargate-Adresse ist keine Menge von Symbolen, sondern eine Sequenz — Chevron 1 rastet zuerst ein, Chevron 2 als Zweites, und so weiter. Dieselben sieben Glyphen in anderer Reihenfolge zu wählen ergibt daher einen völlig anderen physischen Rotationspfad und, gemäß der Serienlogik, ein anderes Ziel. Genau das ist der Unterschied zwischen Permutationen und Kombinationen: Welche 7 von 39 Glyphen man verwendet, ist ein Kombinationsproblem, aber der Wählvorgang selbst ist eine Permutation — es gibt 7! = 5.040 Möglichkeiten, eine gegebene Menge von 7 Symbolen anzuordnen. Dieser Faktor 5.040 ist der Grund, warum P(39,7) so viel größer ist als C(39,7) — die Reihenfolge ist hier keine Formalität, sondern der gesamte Mechanismus, auf dem das fiktive Gate-Netzwerk beruht.

Die siebte Glyphe bedeutet 'du bist hier' 🖖

In der Logik der Serie bestimmen nur sechs Glyphen das Ziel; die siebte ist der Ursprungspunkt — ein festes Symbol für das Tor, von dem aus du wählst, wie eine Absenderadresse auf einem Umschlag. Deshalb zeigt das Panel zwei Werte: die Gesamtzahl der Adressen P(39, 7) und die Zielvarianten P(38, 6), die den Ursprungsplatz ausklammern. Die schöne Folge: die Gesamtzahl ist genau 39-mal so groß wie die Zahl der Ziele, da jede der 39 Glyphen diesen Ursprungsmarker füllen könnte.

Sieben Chevrons decken die Galaxie knapp ab 🖖

Das Tornetzwerk umspannt die Milchstraße mit geschätzt 10¹¹ bis 4×10¹¹ Sternen. Eine 7-Glyphen-Adresse liefert jedoch nur P(39, 7) ≈ 7.75×10¹⁰ Möglichkeiten — weniger als die Galaxie Sterne hat, sodass sieben Chevrons nicht jedem Stern eine eigene Adresse geben können. Stell das Werkzeug auf 8 Chevrons, und die Zahl springt um den Faktor 32 auf etwa 2.48×10¹² und überholt endlich die Sternenzählung. Dieses zusätzliche Chevron ist keine Zierde — es macht den Adressraum groß genug.

Beispielaufgaben

  • 7 Glyphen (stabil) - Die Standardadresse mit 7 Symbolen – 6 Zielglyphen plus dem eigenen Herkunftspunkt – bildet das Rückgrat des Sternentor-Netzwerks. Aus einem Pool von 39 Symbolen ergeben sich 77,519,922,480 mögliche geordnete Adressen: Vertauscht man die Positionen zweier Glyphen, wählt man einen völlig anderen Planeten an.
  • Erde → Abydos - Die allererste im Film gewählte Toradresse: Erde nach Abydos, der Wüstenwelt aus dem Film von 1994 und dem SG-1-Pilotfilm. Gleiche 7-Glyphen-Struktur wie jede Standardadresse – die Reihenfolge, die Chevron für Chevron festgelegt wird, kodiert tatsächlich das Ziel.
  • 8 Glyphen (Langstrecke) - Fügt man für eine Langstreckenadresse eine 8. Glyphe hinzu, explodiert der Adressraum auf 2,480,637,519,360 mögliche Anordnungen – 32× größer als beim Standard-7-Symbol-Netzwerk, da jedes zusätzliche Chevron die Anzahl um ein weiteres verfügbares Symbol vervielfacht.
  • Manuell (6 Glyphen) - Manuell (6-Glyphen)