Aufgabe vollständig gelöst
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Korrelation von −0,887 über 400 Punkte mit festgehaltenem Z 6 Schritte
X und Y korrelieren über 400 Punkte hinweg mit −0,887. Berechnen Sie, wie viel davon übrig bleibt, wenn Z konstant gehalten wird, und geben Sie an, wie sicher Sie bei beiden Zahlen sein können.
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Drei Korrelationen, alle ermittelt aus denselben 400 Punkten. Alles Folgende ist Arithmetik auf Basis dieser drei Zahlen — ein weiterer Zugriff auf die Daten ist nicht erforderlich, was der nützliche Teil daran ist.
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Die partielle Korrelation fragt danach, was von X–Y übrig bleibt, wenn man von beiden den durch Z erklärten Anteil abzieht. Die Formel entspricht der Korrelation der beiden Residuen, ausgedrückt durch die rohen Korrelationen.
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Im Zähler entscheidet sich das Ergebnis. Der Effekt von Z auf X multipliziert mit dem Effekt von Z auf Y macht 0,8805 der beobachteten 0,8871 aus — die Korrelation ist ein Schatten, kein Signal.
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Der Nenner dient nur der Skalierung. Beachten Sie, dass er sich aus der nicht durch Z erklärten Varianz zusammensetzt; deshalb führt ein Z, das fast alles erklärt, zu einer instabilen Schätzung.
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Nun versehen wir beide mit einem Fehlerbalken. Fishers z-Transformation überführt eine Korrelation in eine annähernd normalverteilte Größe, und die Multiplikation mit √(n−3) ergibt den Abstand zu null in Standardfehlern.
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Für eine überschlägige Prüfung beträgt der Standardfehler von r nahe null 1/√(n−3). Bei 0,050 ist eine partielle Korrelation von −0,055 einen Standardfehler entfernt.
Antwort
Davon bleibt fast nichts übrig: −0,0553. Transformiert man beide in Fishers z, liegt die rohe Korrelation 28 Standardfehler von null entfernt, während die partielle Korrelation bei 1,1 liegt — der Unterschied zwischen dem sichersten Befund im Datensatz und einem Ergebnis, das man in einem Viertel der Fälle allein durch Rauschen erwarten würde. Daraus ergeben sich zwei Warnhinweise. Die partielle Korrelation ist die Differenz zweier nahezu gleicher Zahlen, 0,8871 gegenüber 0,8805, sodass die vier eingegebenen Ziffern im Ergebnis kaum zwei einbringen. Und diese Arithmetik kann Ihnen nicht sagen, ob Z eine Störvariable oder ein Mediator ist; das ergibt sich erst aus dem Wissen darüber, was Z ist. Das Konditionieren auf einen Mediator zerstört einen realen Effekt genauso gründlich wie das Konditionieren auf eine Störvariable einen falschen zerstört.
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Quellen (1)
- Insight block 3 — Simpson's paradox in the case that made it famous: P. J. Bickel, E. A. Hammel and J. W. O'Connell, "Sex Bias in Graduate Admissions: Data from Berkeley." Science 187(4175), 398–404, 1975.