Aufschlag vs. Marge

Der Aufschlag bezieht sich auf die Kosten, die Marge auf den Verkaufspreis.

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Über Aufschlag vs. Marge

Vergleiche Aufschlag und Marge anhand von Kosten und Verkaufspreis.. Dieses Tool ist unter Statistik & Finanzen kategorisiert und arbeitet mit Standardgleichungen und -regeln, um präzise Ergebnisse zu erzielen.

Dieser Rechner enthält vorkonfigurierte Testfälle: Einzelhandel-Basis: Einzelhandelsbeispiel: Der Aufschlag beträgt 50%, die Marge dagegen 33.3%.; hochpreisige Software: Hochpreisige Software kann sehr hohe Aufschläge und Margen aufweisen.; margenschwache Waren: Produkte mit geringer Marge benötigen hohe Stückzahlen, um einen hohen Gesamtgewinn zu erzielen.; Luxusgüter: Luxus-Beispielfall.

Schlüsselwörter: markup, margin, profit, pricing

Gleicher Gewinn, zwei Nenner 🖖

Der Gewinn in Euro ist in beiden Fällen identisch — es ändert sich nur die Bezugsgröße, durch die du teilst. Der Aufschlag (Markup) teilt diesen Gewinn durch die Kosten (was du gezahlt hast), die Marge dagegen durch den Verkaufspreis (was du verlangt hast). Da der Preis stets größer als die Kosten ist, ist die Marge immer der kleinere der beiden Prozentsätze. Ein „40% Aufschlag" und eine „40% Marge" beschreiben also zwei verschiedene Preise — frage immer, welche Bezugsgröße gemeint ist.

Keystone-Preise verbergen ein 2-zu-1-Verhältnis 🖖

Im Einzelhandel gilt seit langem die „Keystone"-Regel — man verdoppelt einfach den Einkaufspreis. Verdoppeln bedeutet, 100% der Kosten aufzuschlagen, also ein Aufschlag von 100%, doch genau derselbe Preis ergibt nur eine Marge von 50%. Wer sein Geld „verdoppelt", erzielt also 50% Marge, nicht 100%. Diese 2-zu-1-Lücke ist der Grund, warum das Verwechseln der Begriffe Budgets ruiniert: Nennt man eine Ziel-Marge als Aufschlag, kalkuliert man jeden Artikel unbemerkt zu billig.

Beispielaufgaben