Aufgabe vollständig gelöst
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Reale Rendite auf 10.000 auf einem Konto, das 5% im Jahr zahlt 8 Schritte
Du hast 10.000 auf einem Konto, das 5 % im Jahr zahlt. Die Inflation beträgt 3 %. Die Steuer nimmt jedes Jahr 25 % der Zinsen, sobald sie gutgeschrieben werden. Wie hoch ist die reale Rendite nach Steuern, welchen Anteil des realen Gewinns hat die Steuer genommen, und bei welchem Steuersatz würdest du exakt bei null herauskommen?
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Beginne mit der realen Rendite vor Steuern. Verwende die Fisher-Gleichung exakt, anstatt 3 von 5 abzuziehen. Dein Geld wächst um den Faktor 1,05, während die Dinge, die du kaufst, das 1,03-fache kosten.
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Die Steuer wird auf die Zinsen erhoben, die die Bank gutschreibt, also auf die gesamten 5 %. Nichts zieht vorher die Inflation ab.
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Bereinige nun diese kleinere Zahl auf die gleiche Weise um die Inflation.
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Bilde die Differenz und setze das, was die Steuer entfernt hat, ins Verhältnis zu dem Gewinn, der anfangs da war.
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Mach diese Division mit Buchstaben statt mit Zahlen. Beide realen Renditen werden durch 1 + i geteilt, also kürzt es sich heraus. Was übrig bleibt, ist exakt und keine bloße Näherung, die nur für kleine Zinssätze taugt.
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Lies nun dieselbe Gleichung andersherum. Die reale Rendite nach Steuern ist null, wenn der nominale Zins nach Steuern exakt der Inflation entspricht. Löse also n(1−t) = i nach t auf.
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Überprüfe beides mit dem Werkzeug. Es zeigt 0,73 % und 62,5 % sowie einen Nominalzins von 4,00 % für eine Nullrunde. Das ist die Gleichung, nur diesmal nach n statt nach t aufgelöst. Zieh den Steuer-Regler auf 40 % und die Karte für die reale Rendite zeigt +0,00 %.
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Eine Sache hält das Werkzeug fest, die bei einem steuerbegünstigten Modell variabel ist: wann die Steuer fällig wird. Hier fließt sie jedes Jahr ab, es gibt also keinen Zinseszins darauf. Stunde sie stattdessen und versteuere den gesamten Gewinn am Ende einmalig mit denselben 25 %: Die zehn Jahre enden bei 16.288,95 brutto, 14.716,71 nach Steuern und 10.950,61 in heutigem Geld. Gleicher Satz, gleiches Konto, aber 198,13 mehr in der Tasche – nur wegen des Zeitpunkts. Das ist die Mathematik hinter jeder Steuerstundung, und dafür gibt es oben keinen Regler.
Antwort
0,73 % pro Jahr real, und die 25 %-Steuer hat 62,5 % des realen Gewinns weggenommen. Bei einem Steuersatz von 40 % kämst du exakt bei null heraus. Der Verstärkungseffekt ist t·n/(n−i), und der Satz, der den Gewinn zunichtemacht, ist 1 − i/n.
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