Dieses Format mit 4 Optionen und binomialer Auswertung erinnert an die Zener-Kartenexperimente von J. B. Rhine an der Duke University in den 1930er-Jahren — Versuchspersonen rieten eine Folge von 5 Symbolen und wurden gegen dieselbe Zufalls-Baseline bewertet wie hier. Rhine berichtete von überzufälligen Trefferquoten und deutete sie als Beleg für ESP, doch Folgeanalysen zeigten, dass die Ergebnisse unter sauberen Kontrollbedingungen zusammenbrachen: sensorisches Ausplaudern von Hinweisen, selektives Berichten guter Sitzungen und Aufzeichnungsfehler erklärten die 'hellseherischen' Werte. Die Lehre reicht über die Parapsychologie hinaus — ein p-Wert unter 0,05 ist nur dann ein Beleg für ein echtes Signal, wenn das Experiment zuvor jede banale Erklärung ausgeschlossen hat, menschliche Mustererkennung eingeschlossen.