Aufgabe vollständig gelöst
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Eine Zelle, ein Tag und wo die 36.120 kWh blieben 9 Schritte
Eine Hall-Héroult-Zelle läuft mit 350.000 A für vierundzwanzig Stunden bei 4,3 V, und 95 % ihrer Ladung werden zu Metall. Berechne, wie viel Aluminium am Ende entsteht, was die elektrische Energie pro Kilogramm kostet und für wie viel von dieser Rechnung die Chemie tatsächlich verantwortlich ist. Finde dann den Teil der Kosten, der überhaupt nichts mit Strom zu tun hat.
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Q = I·t, mit der Zeit in Sekunden: 350.000 A über 86.400 s ergeben 30.240.000.000 C. Das ist der Wert, den das Tool unter Geflossene Ladung ausgibt. Geschrieben als 3,024 × 10¹⁰ C lässt er sich in den nächsten vier Schritten leichter mitführen, und in den Einheiten, die der Zähler eines Gleichrichters misst, sind das 8.400.000 Amperestunden.
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Die Division durch die Faraday-Konstante verwandelt Coulomb in Elektronen: 313.415,5144 mol davon stehen unter Mol Elektronen. F ist hierbei kein Messwert. Es ist die Avogadro-Konstante multipliziert mit der Elementarladung, und beide sind seit 2019 exakt.
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Aluminium liegt als Al(III) vor, also bauen drei Elektronen ein Atom auf. Wenn jedes Elektron seine Aufgabe erfüllte, gäbe das 104.471,8381 mol Aluminium. Bei 95 % Stromausbeute tun dies 99.248,2462 mol davon.
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Wiege das ab. Das Tool gibt 2.677.870,38 g unter Abgeschiedenes Metall aus. Die 5 %, die woandershin flossen, entsprechen der Zeile mit 140.940,55 g. Das ist Aluminium, für das Ladung aufgewendet wurde und das die Zelle nie gesehen hat. Es geht durch die Rückreaktion verloren, bei der gelöstes Metall durch das an der Anode entstehende Gas wieder oxidiert wird.
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M/(zF) für Aluminium beträgt 0,09321 mg pro Coulomb, was 0,3356 g pro Amperestunde entspricht. Kvande und Drabløs nennen 0,335 kg pro Kiloamperestunde für dieselbe Menge, die sie unabhängig davon ermittelt haben. Eine Tonne erfordert daher 2.979.980 Amperestunden, und kein Anlagendesign ändert diese Zahl.
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Energie ist Ladung mal Spannung, ganz gleich, was die Ladung im Anschluss bewirkt: 3,024 × 10¹⁰ C bei 4,3 V ergeben 1,30032 × 10¹¹ J oder 36.120,0000 kWh. Gemessen an dem tatsächlich gewonnenen Metall sind das 13,4883 kWh/kg. Damit liegt diese Zelle zwischen den besten Anlagen und dem weltweiten Durchschnitt.
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Al₂O₃ + 3⁄2 C → 2 Al + 3⁄2 CO₂ besitzt ein reversibles Potenzial von etwa 1,2 V bei 960 °C. Der thermodynamische Anteil beläuft sich also auf 0,95 × 3,024 × 10¹⁰ × 1,2 J. Das sind 9.576,0000 kWh oder 26,51 % der Rechnung. Die restlichen 3,1 V der Zelle stammen aus der Überspannung an beiden Elektroden sowie dem Widerstand des Bades: 24.738,0000 kWh, also 68,49 %. Ladung, die kein Metall erzeugte, floss dennoch über die vollen 4,3 V und kostete 1.806,0000 kWh, was 5,00 % entspricht. Diese drei Werte summieren sich exakt auf 36.120. Sie sind die auf drei Wege aufgeteilte Gesamtenergie QV und keine drei voneinander unabhängigen Schätzungen.
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Welchem Wert lohnt es sich nachzugehen? Senke die Zellspannung auf 4,0 V und die Rechnung fällt um 6,98 %. Bring die Stromausbeute auf perfekte 100 % und sie fällt um 5,00 %. Danach gibt es nichts mehr herauszuholen. Der Spannungsterm besitzt 3,1 V Spielraum über einem 1,2-V-Fundament. Der Ausbeuteterm besitzt fünf Prozentpunkte über dem Nichts.
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Die Anode in einer Hall-Héroult-Zelle besteht aus Kohlenstoff, und die Reaktion verbraucht ihn. Pro Mol Aluminium geht ein dreiviertel Mol Kohlenstoff verloren. Das sind 0,3339 kg Kohlenstoff und 1,2233 kg CO₂ für jedes Kilogramm Metall. Diese Zelle stößt daher allein durch die Anode etwa 3,28 Tonnen CO₂ pro Tag aus, bevor auch nur eine einzige Kilowattstunde abgerechnet wurde. Wenn du die Hütte auf Wasserkraft umstellst, ändert sich an diesem Wert absolut nichts. Der Kohlenstoff ist hier ein Reagenz und kein Brennstoff. In der Praxis ist es noch schlimmer, da der Kohlenstoff auch mit dem umgebenden Sauerstoff und CO₂ verbrennt. Kvande und Drabløs beziffern den Netto-Anodenverbrauch auf 0,40 bis 0,45 kg pro Kilogramm Aluminium und die Emissionen auf etwa 1,5 kg. Eine Anode, die intakt bliebe, würde stattdessen Sauerstoffgas erzeugen. Das ist das schwieriger zu gewinnende Produkt: Dieselben Autoren schreiben der Kohlenstoffanode ein volles Volt Verringerung der Zellspannung zu. Eine inerte Anode muss dieses Volt also irgendwoher aufbringen. Nichts davon steht oben auf der Seite. Das Faradaysche Gesetz beinhaltet keine Anode.
Antwort
2.677.870,38 g Aluminium, 36.120,0000 kWh und 13,4883 kWh für jedes Kilogramm.
Die Chemie macht davon 26,51 % aus. Die Überspannung und der Widerstand des Bades machen 68,49 % aus, und die Ladung, die kein Metall erzeugte, liegt bei 5,00 %. Eine perfekte Stromausbeute würde 5,00 % der Rechnung einsparen und ist der bei Weitem kleinere Gewinn, weil der Spannungsterm 3,1 V über seinem Grundwert hat, während der Ausbeuteterm fünf Prozentpunkte über dem Nichts besitzt.
Zudem schlägt die Kohlenstoffanode mit 1,2233 kg CO₂ pro Kilogramm Aluminium zu Buche, ganz gleich, woraus der Strom erzeugt wird. Zählt man die Nebenreaktionen mit, sind es 1,5 kg. Diese Seite kann beides nicht berechnen, da das Faradaysche Gesetz keine Anode berücksichtigt. -
Quellen (7)
- The law itself, and the paper that named the electrode: Michael Faraday, "VI. Experimental researches in electricity.-Seventh Series", Philosophical Transactions of the Royal Society of London 124, 77–122, 1834. doi:10.1098/rstl.1834.0008
- Where the vocabulary came from, which is a better-documented story than the usual telling: S. Ross, "Faraday consults the scholars: the origins of the terms of electrochemistry", Notes and Records of the Royal Society of London 16(2), 187–220, 1961. doi:10.1098/rsnr.1961.0038
- Why the Faraday constant is now arithmetic rather than a measurement: Bureau International des Poids et Mesures, "The International System of Units (SI)", 9th edition, 2019, §2.2 and Resolution 1 of the 26th CGPM. doi:10.59161/AUEZ1291
- And the value itself, with its uncertainty printed as the word "exact": "Faraday constant", 2022 CODATA recommended values, NIST Reference on Constants, Units and Uncertainty.
- Every smelter figure on this page, and the cross-check insight block 1 is built on: Halvor Kvande and Per Arne Drabløs, "The Aluminum Smelting Process and Innovative Alternative Technologies", Journal of Occupational & Environmental Medicine 56(5 Suppl), S23–S32, 2014. doi:10.1097/JOM.0000000000000062
- The reversible potential the aluminium preset carries: "U.S. Energy Requirements for Aluminum Production: Historical Perspective, Theoretical Limits and Current Practices", Industrial Technologies Program, U.S. Department of Energy, February 2007, §5.
- Why a hard-chromium tank throws most of its charge away: "12.20 Electroplating", AP-42: Compilation of Air Emissions Factors, U.S. Environmental Protection Agency, revision 10/2021.