t-Test nach Student
Führe Hypothesentests durch, um zu prüfen, ob sich Mittelwerte signifikant unterscheiden.
what p < 0.05 actually means 🖖
The p-value is the probability of observing a test statistic at least as extreme as yours, assuming H₀ is true. It is NOT the probability that H₀ is true. A p-value of 0.03 means: if the null were true, you'd see a result this extreme only 3% of the time by chance — unusual enough to reject. But 5% significance means 1-in-20 tests will reject a true null purely by accident (Type I error). Smaller α is stricter but increases Type II errors (missing real effects). The chart shows this directly: if the red line is past the amber threshold, p < α.
Ein Signal-Rausch-Verhältnis für Mittelwerte 🖖
Im Kern ist die t-Statistik nichts anderes als ein Signal-Rausch-Verhältnis: der Abstand zwischen den Gruppenmittelwerten (das Signal) geteilt durch den Standardfehler (das Rauschen der zufälligen Stichprobenziehung). Ein großes t bedeutet, dass sich der Unterschied deutlich von der Streuung abhebt; ein kleines t könnte leicht Zufall sein. Die praktische Lehre: Derselbe Mittelwertunterschied wird überzeugender, je größer die Stichproben oder je kleiner ihre Streuung ist, denn das verringert das Rauschen im Nenner.
Welchs Freiheitsgrade sind keine ganzen Zahlen 🖖
Man würde erwarten, dass Freiheitsgrade eine glatte ganze Zahl sind — die Anzahl unabhängiger Informationsstücke. Doch der Welch-t-Test verwendet die Welch-Satterthwaite-Formel, die meist einen gebrochenen Wert wie df = 17.4 liefert. Das ist eine bewusste Näherung: Bei ungleichen Varianzen gibt es keine exakte ganzzahlige df, also interpoliert die Methode, um die wahre Verteilung möglichst genau zu treffen. Deshalb weicht Welchs df meist vom klassischen n₁ + n₂ − 2 ab.
Beispielaufgaben
- Prüfung (H₀ ablehnen) - Prüfung (H0 verworfen)
- Prüfung (nicht ablehnen) - Prüfung (H0 nicht verworfen)
- Studie (signif.) - Medikamentenstudie (signifikant)
- Studie (nicht signif.) - Medikamentenstudie (nicht signifikant)