Aufgabe vollständig gelöst
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Die n = 30-Regel für eine Gleichverteilung auf [0, 1] 5 Schritte
Worüber sagt die n = 30-Regel tatsächlich etwas aus? Das ist der Standardzustand: eine Gleichverteilung auf [0, 1] mit Stichprobenumfang n = 30.
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Die gleichverteilte Quelle ist flach auf [0, 1], sodass ihr Mittelwert in der Mitte liegt und ihre Varianz das zweite Moment minus das Quadrat davon ist. Jede nachfolgende Zahl ergibt sich aus dieser einen.
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Der Standardfehler folgt aus der Varianz und aus sonst nichts. Er setzt weder voraus, dass die Quelle symmetrisch oder glockenförmig ist, noch dass n groß ist — die Formel ist bei n = 1 ebenso exakt wie bei n = 30, und das einzige Faktum, das sie nutzt, ist, dass sich Varianzen unabhängiger Größen addieren.
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Die Breite war also nie Sache des Satzes. Es geht um die Form, und das Standardmaß für eine Schiefe ist die Schiefe selbst. Dritte zentrale Momente addieren sich für unabhängige Ziehungen genau wie Varianzen, und die Schiefe ist so konstruiert, dass sie eine Skalierung der Achse übersteht; kombiniert man beides, fällt die Schiefe des Mittelwerts wie 1/√n.
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Die Quellen des Werkzeugs gehen von sehr unterschiedlichen Schiefen aus. Eine gleichverteilte Quelle hat keine zu verlieren, sodass ihr Stichprobenmittelwert bei jedem n symmetrisch ist, n = 1 eingeschlossen; eine exponentialverteilte Quelle beginnt bei einer Schiefe von 2 und ist bei n = 30 immer noch rechtsschief.
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Wenden Sie dieselbe Beziehung rückwärts an für eine Schiefe, die klein genug ist, um vernachlässigt zu werden.
Antwort
Die Tabelle gibt für die Ausgangsverteilung einen Mittelwert von 0,5 und einen Standardfehler von 0,052705 aus. Um diese Werte nachzurechnen, genügt die Varianz 1/12. Die letzten drei Schritte verdeutlichen, dass diese Tabellenzeile nicht auf den zentralen Grenzwertsatz zurückgeht: Der Standardfehler gilt exakt für jedes n und jede Ausgangsverteilung mit endlicher Varianz. Ein größeres n verändert die Form.
Die Gleichverteilung ist bereits symmetrisch. Bei einer Erhöhung auf n = 30 kann ihre Schiefe daher nicht weiter abnehmen; für die Voreinstellung dieser Seite ist die Faustregel ohne Bedeutung. Eine Exponentialverteilung weist bei n = 30 immer noch eine Schiefe von 0,365 auf. Erst bei n = 400 sinkt sie unter 0,1.
Die bimodale Ausgangsverteilung sieht von den drei Verteilungen der Normalverteilung am unähnlichsten, konvergiert aber ungefähr so schnell wie die Gleichverteilung. Auch sie ist symmetrisch, sodass ihre Schiefe für jedes n gleich 0 ist. Ihre Exzess-Kurtosis von −1,28 nimmt proportional zu 1/n ab und erreicht bei n = 30 den Wert −0,043; bei der Gleichverteilung sind es −0,040. Keiner dieser drei Werte erscheint in einer Tabellenzeile. Die Konvergenz lässt sich deshalb nur im Histogramm erkennen. -
Lernpfad
Von Zählwerten zu Kurven
Quellen (1)
- Insight block 3 — why averaging Cauchy draws returns the same Cauchy curve: W. Feller, An Introduction to Probability Theory and Its Applications, Volume 2, 2nd ed., ch. VI and XVII. Wiley, 1971. ISBN 978-0-471-25709-7 — stable laws, and the finite-variance condition the central limit theorem actually needs.